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Ein Jahr Studium in Jena

von Tetsuya Yamada

Tetsuya Yamada studiert seit April für ein Jahr an der Uni Jena. Er wird an dieser Stelle in unregelmäßigen Abständen von seinem Leben in Deutschland berichten.  ドイツ留学南山大学

15.04.2005

Die Kirche in der Stadt Weiden, wo ich einige Zeit bei einer Gastfamilie verbracht habe.
Ungefähr 20 Tage sind vorbei, seit ich in Jena angekommen bin. Ich habe von Anfang an mit dem Unterricht und außerhalb viel zu tun gehabt: z. B. ein Konto eröffnen, im Einwohnermeldeamt anmelden, einen Mietvertrag und eine Versicherung abschließen u.s.w.. Eigentlich haben mich diese Dinge viel Mühe gekostet, aber ein Mentor (oder eine Mentorin) hilft dem ausländischen Studierenden dabei, wenn man an der UniJena studiert. Sie geben uns Rat, wenn wir eine Frage haben. Dank ihrer Hilfe brauchen wir keine Angst vor Behördengängen haben.

Jetzt kann ich den Unterricht mit knapper Not verstehen. Ich habe noch einen zu kleinen Wortschatz. Deshalb glaube ich, dass ich noch viel lernen und mir viele Wörter einpauken muss.

Jena ist eine kleine Stadt. Aber es gibt viele Geschäfte, wo man einkaufen kann. Darum kann man das Alltagsleben ohne Probleme verbringen.

Übrigens zahle ich fur meine Wohnung jeden Monat 238 Euro!!! Es ist sehr teuer für mich.
Natürlich ist das Zimmer sehr groß, hat einen Balkon und der Boden ist mit Teppich ausgelegt. Aber eigentlich zu groß für eine Person...
Deshalb habe ich jetzt vor, vor dem Sommer in eine WG (Wohngemeinschaft) umzuziehen. Aber, das ist noch nicht sicher, ein bloßer Plan... ;)

26.04.2005

Heute schicke ich einige Bilder von meinem Zimmer. Wenn ihr auf die kleinen Bilder klickt, könnt ihr die Bilder in groß sehen und eine Erklärung lesen.

13.06.2005

Uni Jena
Die Gebäude der Jena Universität sind überall in der Stadt verstreut. Eine Cafeteria gibt es in dem UHG (Universität-Hauptgebäude), wo ich studiere. Von dort sind es ca. 7 Minuten zu Fuß zum Ernst Abbe-Platz, wo es diese große Mensa und die neuen Gebäude der Uni gibt.

Uni Jena
In der Straßenbahn gibt es einen Automaten. Die Karte kostet 1,50 Euro und wir können nur mit Münzen bezahlen. Bevor man einsteigt, muss man unbedingt eine Karte kaufen, denn sonst muss man viel Geld bezahlen! Ein Bekannter soll deswegen 40 Euro bezahlt haben. Unkenntnis ist sehr gefährlich!!!  Fahrkartenautomat
Das ist die Atmosphäre des Unterrichts (von Alltagskommunikation). Es gibt ungefähr 10 bis 14 Studenten in diesen Unterricht. Iin der Stunde unterrichten uns manchmal einige Praktikanten. Sie sind sehr nett. Meistens bilden wir Gruppen zu je drei oder vier Personen, machen getrennte Aufgaben und dann halten ein Referat in Gegenwart der anderen.  
Das ist Milchreis, der dem japanischen Reis sehr ähnlich ist. Wir können zum Ersatz den Milchreis benutzen. Natürlich kann man auch japanischen Reis in Jena kaufen. Aber er kostet ein bischen mehr als der Milchreis, ca. 2 Euro pro Gramm. Die anderen japanischen Sachen kann man auch in Jena kaufen, z.B. Sojasoße, Buchweizennudeln, Tofu, chinesische Nudeln, Curry usw.. Das ist natürlich teurer als in Japan, aber nur ein bischen.  Milchreis